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Forschungsbauten und Infrastrukturen

Forschungsbauten und -infrastrukturen

Die Leibniz ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Hannover gehört mit neun Forschungsbauten zu den erfolgreichsten ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen im gemeinschaftlich von Bund und Länder finanzierten Förderprogramm. In den vergangenen 20 Jahren haben die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù, das Land Niedersachsen, der Bund und die Europäische Union über 650 Mio. Euro in Neubauten und Forschungsinfrastruktur in Hannover und Garbsen investiert. Verbunden durch die Stadtbahnlinie 4 sind die Forschungsbauten am Campus Maschinenbau und der SCIENCE AREA 30X, am Campus Nordstadt und dem Medical Park Hannover wesentliche Ressource für Forschungsinnovation und Kooperation.

 

Campus Maschinenbau Garbsen

Der wurde als größtes Neubauprojekt der Leibniz ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù 2019 eröffnet. Er beherbergt auf einer neun Hektar großen Fläche elf Institute der Bereiche Energie- und Prozesstechnik, Konstruktion und Entwicklung sowie Werkstätten, ein Hörsaalgebäude und zwei Forschungsbauten. In unmittelbarer Nähe sind zwei weitere Forschungsbauten am Wissenschafts- und Technologiepark angesiedelt.

Architekturvisualisierung des OPTICUM Architekturvisualisierung des OPTICUM Architekturvisualisierung des OPTICUM © Henn GmbH

Optics ¾ÅÉ«ÊÓÆµ Center and Campus (OPTICUM)

Wie kann Hochleistungsoptik für neue Einsatzgebiete in der Medizintechnik, der Landwirtschaft oder im Maschinen- und Automobilbau bezahlbar produzieren?

Das OPTICUM ist mit einer vollständig vernetzten Produktionsplattform ausgestattet, an der Forschende aus sechs Disziplinen gemeinsam an der Digitalisierung der Optikforschung und der Produktion von Hochleistungsoptik arbeiten. 

Eröffnung: voraussichtlich 2027  â€¢  Kosten: 89 Mio. €

Außenansicht des SCALE Außenansicht des SCALE Außenansicht des SCALE © Ken Schluchtmann

Scalable Production Systems of the Future (SCALE)

Wie lassen sich Bauteile von Fabrikanlagen oder Fahrzeugen ökologisch und ökonomisch produzieren?

Das SCALE beherbergt elf Großgeräte, an denen zu größen- und stückzahlunabhängiger und modularer Produktionstechnik, beispielsweise zur Bauteilfertigung und Montage oder zu Lebensdaueranalysen, geforscht wird. 

Eröffnung: 2025  â€¢  Kosten: 49,6 Mio. €

Dynamik der Energiewandlung (DEW)

Welche Technologien brauchen wir, um trotz schwankender Mengen von Wind- und Sonnenenergie Versorgungssicherheit im Energienetz gewährleisten zu können? 

Am DEW arbeiten Forschende an Lösungen für eine flexible, effiziente und nachhaltige Ener-gieumwandlung. Das DEW ist mit Turbomaschinen- und Kraftwerksprüfständen sowie Simulationswerken ausgestattet, um Flugantriebssysteme oder Technologien für flexible, mit synthetischem Methan oder Wasserstoff betreibbare Kraftwerke zu erforschen.

Eröffnung: 2019  â€¢  Kosten: 41,5 Mio. €

Großer Wellenströmungskanal GWK+

Wie lassen sich die Fundamente von Offshore-Windenergieanlagen vor Gezeiten schützen?

Mit dem Großen Wellenströmungskanal GWK+ unterhält die Leibniz ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù gemeinsam mit der TU Braunschweig einen der größten frei zugänglichen Wellenströmungskanäle der Welt. Nach Erweiterung und Sanierung ermöglichen der neue Tiefwasserbereich, eine leistungsstärkere Wellenmaschine und eine neue Strömungsanlage umfassende Forschungen zum Küstenschutz und zur Verankerung von Offshore-Anlagen. 

Neueröffnung: 2023  â€¢  Kosten: 35 Mio. €

Testzentrum Tragstrukturen Hannover (TTH)

Wie können die Fundamente von Windenergieanlagen weiter optimiert werden?

Trag- und Ermüdungsverhalten von Tragstrukturen für Windenergieanlagen können im Testzentrum Tragstrukturen (TTH), angrenzend an den GWK+, unter komplexen Beanspruchungszuständen untersucht werden. 

Eröffnung: 2014  â€¢  Kosten: 26 Mio. €


Campus Nordstadt/Herrenhausen

Am Campus Nordstadt/Herrenhausen befinden sich neben dem Welfenschloss zahlreiche Institutsgebäude sowie Forschungsbauten. Am Biomolekularen Wirkstoffzentrum (BMWZ), dem Laboratorium für Nano- und Quantenengineering (LNQE), dem HITec – Hannover Institute of Technology und dem Forum Wissenschaftsreflexion arbeiten Forschende der Leibniz ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù gemeinsam mit Kooperationspartner unter einem Dach.

Bild Bild Bild © Michel+Wolf Architekten, Stuttgart

Forum Wissenschaftsreflexion

Wie beeinflussen sich Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien gegenseitig?

Am Forum Wissenschaftsreflexion werden die komplexen Wechselwirkungen zwischen Forschung, Ökonomie, Politik und Medien erforscht. Er umfasst neben Veranstaltungsräume für wissenschaftliche Konferenzen und Begegnungsorten auch eine Wissenswerkstatt mit infrastrukturellen Leistungen zu digitalisierter Literaturversorgung mit digitaler Tiefenerschließung, Forschungsdatenmanagement sowie eine virtuelle Forschungsumgebung.

Eröffnung: voraussichtlich 2026  â€¢  Kosten: 19,3 Mio. €

Hannover Institute of Technology (HITec)

Wie lassen sich Fertigungsverfahren an Weltraumbedingungen anpassen, um Reparaturarbeiten in einer Raumstation durchzuführen oder Bauteile im 3D Druck herzustellen?

Das HITec ermöglicht Präzisionsexperimente auf Quantenniveau mit drei Großgeräten, die jedes für sich weltweit einmalig sind. Darunter der (in Hannover entwickelte und konstruierte) Einstein-Elevator für Experimente in der Schwerelosigkeit, eine Faserziehanlage für optische Fasern und weltraumtaugliche Faserlaser sowie die höchste Atomfontäne (Very Large Baseline Atom). 

Eröffnung: 2018  â€¢  Kosten: 29,5 Mio. €

Bild Bild Bild

Biomolekulares Wirkstoffzentrum (BMWZ)

Wie lassen sich Naturstoffe aus Pflanzen, Bakterien oder Pilzen erforschen und so nutzen, dass sie in Medizin, Landwirtschaft und Lebensmitteln einen Nutzen für den Menschen entfalten?

Das Biomolekulare Wirkstoffzentrum (BMWZ) umfasst über 20 Labore mit umfassender Ausstattung für Struktur- und Molekularbiologie, synthetische Biologie sowie synthetische und medizinische Chemie. Es bündelt chemisches und biologisches Know-how zur Produktion und Entwicklung von Naturstoffen, ihrer Verwendung als Werkzeuge und Sonden sowie der Erforschung ihrer therapeutischen Wirkung als Arzneimittel.

Eröffnung: 2014  â€¢  Kosten: 21,5 Mio. €

Laboratorium für Nano- und Quantenengineering (LNQE)

Wie lassen sich Materialien im Mikro- und Nanometerbereich herstellen und kontrollieren, um neuartige Material- und Systemeigenschaften zu erschließen?

Das LNQE verfügt über Laserlabore, Chemielabore und Messlabore sowie Reinräume der Klasse ISO 5, in denen über 30 Arbeitsgruppen aus Physik, Chemie und Ingenieurswesen an Synthese und Kontrolle von Materialien im Mikro- bis Nanometerbereich arbeiten.

Eröffnung: 2009  â€¢  Kosten: 14 Mio. €


Medical Park Hannover

Der Medical Park Hannover beherbergt als Wirtschafts- und Forschungsraum für Life Sciences zahlreiche Firmen aus Medizin und Technik und liegt in unmittelbarer Nähe zur Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), dem Fraunhofer-Institut ITEM und das International Neuroscience Institute (I-NI). 

Außenansicht NIFE ³Ò±ð²úä³Ü»å±ð Außenansicht NIFE ³Ò±ð²úä³Ü»å±ð Außenansicht NIFE ³Ò±ð²úä³Ü»å±ð © diephotodesigner

Niedersächsisches Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE)

Wie können neue medizinische Implantate entwickelt werden, damit sie Organfunktionen möglichst langfristig ersetzen oder wiederherstellen, um den Anforderungen des demografischen Wandels gerecht zu werden? 

Das Niedersächsische Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE) ist ein gemeinsamer Forschungsbau der Leibniz ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù, der MHH, der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und des Laser Zentrums Hannover. Es bietet mit zell- und molekularbiologischen, optisch-physikalischen und technischen Laboren eine zentrale Infrastruktur für die institutionsübergreifende Entwicklung innovativer Implantate.

Eröffnung: 2015  â€¢  Kosten: 60 Mio. €


Weitere Informationen

Ihre Ansprechperson

Portrait Portrait © Moritz Küstner / LUH
Dr. Johanna Schanz
Referentinnen und Referenten
Referentin für Forschung
Adresse
Welfengarten 1
30167 Hannover
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Raum
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Dr. Johanna Schanz
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