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Professorin Michèle Heurs hält Lise-Meitner-Lecture 2026

Professorin Michèle Heurs hält Lise-Meitner-Lecture 2026

© Silvia Steinbach

Jährliche Veranstaltungsreihe stellt herausragende Wissenschaftlerinnen einem breiten Publikum vor

Die Lise-Meitner-Lectures würdigen seit 2008 das Wirken der Physikerin Lise Meitner (1878–1968). In dieser jährlich stattfindenden Reihe präsentieren herausragende, international tätige Physikerinnen ihre Forschung einem breiten Publikum – mit dem Ziel, die Sichtbarkeit erfolgreicher Forscherinnen zu erhöhen und insbesondere junge Frauen für die Physik zu begeistern. Die Einladung, eine Lise-Meitner-Lecture zu halten, gilt als besondere Auszeichnung. Unter den bisherigen Rednerinnen waren u. a. die Nobelpreisträgerinnen Donna Strickland und Anne L’Huillier.

Die diesjährige Lise-Meitner-Lecture hält LUH-Professorin Michèle Heurs am 18. März 2026 im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Erlangen. In ihrem Vortrag „Gravitationswellenastronomie – quo vadis?“ nimmt sie das Publikum mit auf eine Reise ins All. 

Seit der ersten direkten Detektion von Gravitationswellen 2015 hat sich ein neues Beobachtungsfenster ins Universum geöffnet. Heurs führt in die Physik der interferometrischen Gravitationswellendetektion ein, erläutert die technologischen Grenzen heutiger Messungen und zeigt Wege zu ihrer Ãœberwindung. 

Michèle Heurs ist Professorin am Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover (LUH) und Mitglied des Sprechendenteams des Exzellenzclusters QuantumFrontiers. Darüber hinaus ist sie Gründungsmitglied des Deutschen Zentrums für Astrophysik und leitende Wissenschaftlerin am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY. Mit ihrer Forschung treibt sie die Entwicklung hochfrequenter nichtklassischer Lichtquellen und modernster Photodetektion voran, um das Quantenrauschen in Gravitationswellendetektoren der nächsten Generation zu reduzieren. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung auf der Webseite der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: