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Erfahrungsbericht über die Erasmus+ Staff Mobility an der Ծä L’Aquila (Univaq)

Erfahrungsbericht über die Erasmus+ Staff Mobility an der Ծä L’Aquila (Univaq)

Das Gebäude der Scienze Umane der Università Degli Studi Dell´Aquila (Univaq), Italien. Foto: A. Kehrbaum

Frau Dr. Anne Kehrbaum von der Zentralen Einrichtung für Weiterbildung (ZEW) hat im Oktober 2025 im Rahmen des Programms „Erasmus+ Staff Mobility” die Partneruniversität EULiST, die Ծä L'Aquila, besucht. Im unten aufgeführten Bericht teilt Frau Kehrbaum die Erfahrungen, die sie während ihres Besuchs gewonnen hat.

Meine Erasmus+ Staff Mobility an der Ծä L’Aquila (Univaq) fand vom 20. bis 24. Oktober 2025 statt. 

Für den Aufenthalt in unserer EULiST-Partneruniversität legte ich den Schwerpunkt auf persönliche Gespräche, mit dem Ziel der Schaffung institutioneller Kontakte im Sinne eines fachlich-inhaltlichen Austauschs sowie zur Identifizierung möglicher Anknüpfungspunkte für eine konkrete Zusammenarbeit. 

Als Kunsthistorikerin, Lehrende in kulturellen Kontexten und als Kuratorin verfolgte ich nicht nur die für EULiST naheliegende Idee für den Aufbau eines Co-Teaching zwischen LUH und Univaq, sondern hatte auch Pläne für interdisziplinäre Ausstellungsaktivitäten im Kopf, deren vorläufige Schwerpunkte in den Bereichen Erdbebenforschung, Künstlicher Intelligenz und zeitgenössischer Kunst liegen könnten. 

Die Realisierungspotenziale dieser zwei Ideen wollte ich in L´Aquila durch Gespräche mit verschiedenen Akteuren überprüfen, weitere Kontakte und Informationen sammeln und im Idealfall mit Kolleg*innen vor Ort erste kleine Schritte für eine konkrete Umsetzung abstimmen. In den knapp 4 Tagen vor Ort gab es fruchtbare Gespräche: Zum einen konnten im Dep. Scienze Umane/Storia dell´Arte mit Prof. Dr. Giuseppe di Natale und Prof. Dr. Luca Pezzuto fachliche und curriculare Ansatzpunkte für ein Co-Teaching im Fach Kunstgeschichte herausgearbeitet werden. 

Für die Pläne im Bereich Ausstellung gab es vor Ort neue Erkenntnisse, die auch Überraschendes bereithielten, weshalb es nun zwei ganz andere Ideen, davon eine kleinere und konkretere, für den Bereich Ausstellung gibt. Unvergesslich war der Besuch des erdbebenzerstörten Dorfs Onna in der Nähe von L´Aquila, der die Notwendigkeit einer Kurskorrektur der Ausstellungspläne untermauerte.

 Auf der anderen Seite ergaben sich im Gespräch mit einzelnen Vertretern weiterer Institutionen in der Erdbebenforschung (u.a. Gran Sasso Istituto) neue Ideen. Für die mit meiner täglichen Arbeit verbundenen Fragen des Aufbaus von Micro Degrees im EULiST-Kontext war abschließend am Donnerstag ein Treffen mit der EULiST-Vizepräsidentin für Lehre, Prof. Dr. Alessandra Continenza hochinteressant.  Am Vormittag jenes letzten Tages hatte ich außerdem das neue Museum MAXXI für zeitgenössische Kunst in L´Aquila besuchen können. 

Mein Fazit: Ein richtiger Ideenaustausch mit italienischen Kolleg*innen war nur durch den unbedingten persönlichen Austausch möglich. Ich habe dadurch sehr interessante neue Menschen treffen und Ideen besprechen sowie neue entwickeln können. 

Dies alles war nur durch die ERASMUS+ Staff Mobility möglich, wofür ich dankbar bin.