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Entsetzen über Schicksal von Ahmadreza Djalali in iranischer Einzelhaft

Entsetzen über Schicksal von Ahmadreza Djalali in iranischer Einzelhaft

LUH unterstützt gemeinsame Stellungnahme von schwedischer und deutscher Rektorenkonferenz sowie Aufruf von Scholars at Risk

Menschenrechtsexpertinnen und -experten der Vereinten Nationen haben sich höchst alarmiert über die sich zuspitzende, lebensbedrohliche Situation des im Iran willkürlich inhaftierten schwedisch-iranischen Wissenschaftlers Dr. Ahmadreza Djalali geäußert. Vor diesem Hintergrund fordern die Vorsitzende der schwedischen Rektorenkonferenz (SUHF), Professor, Ph.D. Astrid Söderbergh Widding, und der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Peter-André Alt, die Führung des Iran Oops, an error occurred! Code: 20260430190924d47d1811 eindringlich auf, die Todesstrafe aufzuheben und den Wissenschaftler sofort aus dem Gefängnis zu entlassen. Die Leibniz ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Hannover (LUH) schließt sich dieser Forderung an.

Die Hochschulleitung der LUH unterstützt zudem den , dem internationalen Netzwerk zum Schutz gefährdeter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Unterstützerschreiben für Ahmadreza Djalali an die iranische Regierung zu senden. Auch die Vizepräsidentin für Internationales und Nachhaltigkeit der LUH, Prof. Dr. Christina von Haaren, hat sich in einem offenen Brief an Ayatollah Ali Khamenei gewendet.

Djalali wurde 2017 wegen "Verdorbenheit auf Erden" zum Tode verurteilt, ist trotz des dringenden Verdachts auf eine Leukämieerkrankung ohne adäquate medizinische Versorgung und wurde laut Amnesty International und Scholars at Risk gefoltert. Seit über 100 Tagen sitzt er in Einzelhaft mit der ständigen Drohung der Vollstreckung der Todesstrafe.